Amerikanische Politik im Spam

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In den USA läuft der Präsidentschaftswahlkampf auf Hochtouren. Politiker und ihr Umfeld befinden sich im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Auch die Spammer mischen mit!

So wurde beispielsweise nicht wenig „nigerianischer“ Spam im Namen des amtierenden Präsidenten Barack Obama und seiner Ehefrau Michelle verschickt. In ihren offiziellen Botschaften versicherten der „Präsident“ und die „First Lady“ die Empfänger, dass auf ihren Namen bereits eine Bankkarte oder ein Scheck über eine enorme Geldsumme ausgestellt worden sei. Es müssten lediglich noch einige Formalitäten erledigt werden, dann würde das Geld dem glücklichen Auserwählten innerhalb kürzester Zeit zugestellt werden. Weitere Instruktionen aus dem Weißen Haus würde der Empfänger erhalten, nachdem er seine persönlichen Daten zurückgeschickt hätte, wie zum Beispiel seine E-Mail-Adresse inklusive Passwort sowie detaillierte Personalausweis-Daten.

Ein anderer Politiker, dessen Name sich häufig in Spam-Mitteilungen wiederfand, ist Donald Trump, einer der Hauptanwärter auf das Präsidentenamt in den USA. Eine einzigartige Online-Verdienstmethode, von Trump persönlich empfohlen, wird den Versprechungen der Spammer zufolge jeden reicher machen, der Näheres erfahren will und auf den Link in der E-Mail klickt. Typischerweise waren diese Mitteilungen im Stile aktueller Nachrichten von CNN und Fox News aufgemacht.

Die Links aus den Spam-Mails führten auf gefälschte Nachrichten-Seiten, die ebenfalls das Layout großer Informationssender und Nachrichtennetzwerke kopierten. In der Nachricht selbst ging es um eine einfache Verdienstmethode, bei der es sich tatsächlich um eine Spielart des Spamversands handelte, nämlich die Publikation von Links. Um an dem Programm teilnehmen zu können, muss man sich zunächst registrieren und hinterlässt den Betrügern damit seine persönlichen Daten, wie etwa Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Quelle: hier

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